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Setra S 140ES - Energieversorgung Beleuchtung+Radio im Stand

Verfasst: 12.04.2007, 00:04
von Toub
Hallo...Vielen Dank für die Antworten auf meine letzte Frage. Habe nun das Steuerventil gewechselt. Unser Bus ist mittlerweile (*Freu*) zugelassen und angemeldet. Er soll ja für die Kinder und Jugendarbeit genutzt werden. Dafür ist es ja aber sinnvoll, dass wenn wir in den Abendstunden das Licht einschalten oder die Musik laufen lassen, das ganze über Steckdosenstrom laufen zu lassen, damit die Batterie nicht jedes mal, wenn wir mit dem Bus unterwegs sind leer wird. Gibt es dort Geräte die man dafür einbauen kann? Ich kenne mich damit gar nicht aus. Auch vielleicht ein Gerät dass die Batterien während der Nacht wieder auflädt. Wer kann mir dort vielleicht weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus. Einen lieben Gruß Tobi

Verfasst: 23.04.2007, 20:58
von Stefan
natürlich, das ganz einfache ladegerät tuts mit etwas aufsicht auch.
gibts auch mit 24 Volt recht günstig, man muß aber immer aufpassen, daß es nicht zu lange dranhängt, sonst kochst du die batterien kaputt.
kann man zur not auch mit ner zeitschaltuhr kombinieren.
richtig gute ladegeräte machen automatisch eine regelung, sind aber teuer.

Verfasst: 28.04.2007, 15:01
von Oliver
Während der Fahrt werden die Batterien normalerweise über die Lichtmaschine automatisch aufgeladen. Das reicht für den normalen Fahrbetrieb.

Nun kommt es ganz darauf an, was für Leucht Du installiert hast, wie viele es sind und wie lange sie brennen sollen. Bei der Musik ist es ähnlich. Du kannst ein einfaches Autoradio anschließen und damit die Lautsprecher direkt betreiben oder eine Endstufe zwischenschalten, die wesentlich mehr Leistung bringt als ein herkömmliches Autoradio.

Die Batterien lassen sich mit einem handelsüblichen Ladegrät (Achtung: Spannung beachten! 12V oder 24V) nachladen. Dabei solltest Du mindestens zu einem elektronisch geregeltem greifen. Damit ist die Ladespannung begrenzt und die Batterien können nicht verkochen. Solche Geräte bekommst Du z.B. im Baumarkt. Sie haben allerdings den großen Nachteil, dass sie die Batterien bis max. 80% ihrer Kapazität aufladen, weil sie lediglich spannungsbegrenzend arbeiten (=> vgl. Lichtmaschine, arbeitet ähnlich). Da man max. 50% der vorhandenen Batteriekapazität nutzen kann/sollte, bleiben also nur 30% tatsächlich nutzbare Kapazität. Somit bleiben z.B. von einer 140Ah-Batterie ganze 42Ah zum Nutzen übrig, wenn man die Batterie nicht übermäßig quälen will.

Bei einem mikroprozessorgesteuertem Ladegerät mit Ladekennlinie kann man die Batterien bis 100% aufladen. Dann wären 70Ah von den 140Ah auch nutzbar. Allerdings sind diese Ladegeräte recht teuer. Für ein Ladegerät mit 60A/12V legt man mehr als 500 Euro hin.

Ausschlaggebend für die Wahl des Ladegeräts und der Batteriekapazität ist der tatsächliche Energieverbrauch bis zum nächsten Laden. Diesen solltest Du möglichst genau ermitteln. Dann können wir hier mal weiterrechnen, was passend sein könnte. So vollkommen ohne Zahlen ins Blaue hinein ist das nix.